Die Eifel ist der jüngste Nationalpark Deutschlands. 2010 bis 2012 entsteht in einer ehemaligen Ordensburg der Nazis mitten im grünen Zentrum des Parks ein neues Informationszentrum. Im internationalen Wettbewerb für die Gestaltung der Ausstellung setzte sich das Basler Team um Stauffenegger + Stutz und Dill, Duss + Miozzari gegen die Elite der Deutschen Ausstellungsgestalter durch.
Das Basler Gestaltungsbüro Stauffenegger + Stutz gewinnt in Zusammenarbeit mit der Firma für Wissenschaftskommunikation Dill, Duss + Miozzari den Wettbewerb für die Gestaltung der Ausstellung im neuen Informationszentrum des Nationalparks Eifel. Als einziges Schweizer Team setzte sich das Team gegen rund 80 Mitbewerber durch.
„Inter-Passivität“
Der Siegerentwurf zeichnet sich nach Ansicht des Preisgerichts dadurch aus, dass er in besonderer Weise die spezifischen Merkmale des Nationalparks Eifel und des zukünftigen Standortes in den Mittelpunkt seiner Gestaltungsidee rückt. Insbesondere der museumsdidaktische Ansatz der „Inter-Passivität" passe gut zu der Nationalparkphilosophie „Natur Natur sein lassen": Zurückhaltung des Menschen wird mit attraktiven Erlebnissen von ungewöhnlichen Naturphänomenen belohnt. Daneben lobte das Preisgericht die hohe Flexibilität und Transparenz der Räume, die eine besucherfreundliche Präsentation auch auf lange Zeit garantieren.