BVB Normwartehallen | ARGE mit Rüdisühli Ibach Architekten | 2008

Aufgaben St+St Konzept, Planung und Realisierung der Normwartehallen „Parapluie"

Auftraggeber Basler Verkehrs-Betriebe

Ausgangslage Die drei Hauptanforderungen des Bauherren (BVB) waren:
1. Optimale Anpassung in verschiedene städtebauliche Situationen
2. Klarer Komfortgewinn und bessere Informationsmöglichkeiten für Fahrgäste
3. Investitionskosten mit optimalem Preis-/Leistungsverhältnis und Wirtschaftlichkeit beim Unterhalt
Konzept
Möglichst wenig zu bauen, um so das Stadtbild nicht zusätzlich zu belasten, war das gestalterische Ziel der Neukonzeption der neuen Normwartehallen. Witterungsschutz und Fahrgastinformation, die beiden Grundelemente einer Haltestelle, sind als Einheit konzipiert. Der als Element im Stadtraum eingeführte Plakatleuchtkasten wird aufgenommen und mittels minimaler Ergänzung zum Witterungsschutz – „Parapluie“ – ausgebaut. Der Leuchtkasten bildet die tragende Konstruktion und die ausragenden Glasscheiben übernehmen die Funktion des Witterungsschutzes. Die Farbgebung leitet sich vom Grün der Basler Verkehrs Betriebe ab.
Modulsystem Durch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der Wartehalle entsteht ein flexibles System mit einheitlicher Erscheinung. Der modulare Aufbau lässt sich problemlos den örtlichen Platzverhältnissen und den stadträumlichen Rahmenbedingungen anpassen.

Georg  Vischer, BVB-Vizedirektor